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Nick T. Rialk – Pilotenbericht zur ersten Mission des Attack Wings

Pilotenbericht Nick T. Rialk zur ersten Mission des Attack Wings

Nach dem Abschluß der Akademieausbildung wurden Guarim, Dueron, Coxon und ich zu der Kampfstaffel 4/12 zusammengestellt und bekamen die Abkommadierung zu einem Link-Corp-Asterioiten-Stützpunkt. Bereits das abholen in einem antriebstechnisch stark aufgerüstetem Transporter war schon eine Qual, nachdem der Pilot und Captain sich an keine der Trainingslektionen bzgl. Vermeidung von unnötigen Hoch-G-Manüvern hielt, noch an Vergewisserung von Sicherheitsvorschriften beim Verschiffen und ähnlichem hält. Immerhin scheint er ein Ass in seinem Schiff zu sein und auch hervorragend in Astrogation, so dicht wie er den Sprung in den Hyperraum durchgeführt hat. Allerdings war er äußerst ungehalten, uns bei seiner sehr abrupten Landung nicht nach Rang und anschließend nach Körperhöhe geordnet angetreten vorzufinden. Nunja, nach Rang war dieses auch kaum möglich.Gleich nach der Ankunft auf dem Asteroiden sind wir zu einer Trainingsflugstunde mit dem zuständigen Flight-Captain geordert worden. Ein wirklich sehr fähiger Raumjäger-Pilot, der sich bei Beginn des Traininggefechtes gleich durch ausschalten der Triebwerke von unseren Sensorfeldern getilgt hatte. Ich versuchte noch uns vier in zwei zweier Flugformationen zu bündeln, um ihn wieder aufzuscheuchen, aber aufgrund der gleichen Ränge war es mir noch nicht möglich mich ausreichend durchzusetzen. Immerhin habe ich sein Manöver kopiert und konnte ihn wohl als erster als den am schnellsten, weil am nächsten treibenden Punkt vor den Sternen ausfindig zu machen. Leider war er für mich noch zu weit entfernt, als das ich verhindern konnte, wie er einen Teamkameraden und später auch mich auf eine unglaubliche Distanz unter Feuer nahm.Als ich ihn dann in guter Feuerreichweite hatte, tauchte das Signal eines Imperialen Tie-Fighters auf, voraufhin sich der Captain zurück in die Basis gezogen hat und uns auf Nachfragen die Order gab, das Problem zu beseitigen. Leider war es zwischenzeitlich nicht möglich die Simulierten Schäden zu überbrücken, allerdings schienen die Waffen und Schilde auf volle Leistung zu gehen. Endlich gelang es mir auch die übrigen zum zusammenarbeiten zu bringen, so daß wir auf mein Kommando hin in leicht geöffneter Formation zunächst den auf den Sensoren auftauchenden Tie-Fighter beschleunigten und anschließend zum Vermeidung auf Erfassung auf Treibflug gegangen sind. Nach einer Salve die wir einfangen mußten, konnten wir den Tie-Fighter  abschießen. Nun, zumindest simuliert, wie wir dann feststellen mußten. Es war ein Scout-Pilot aus dem 12/12 und stellte einen ungeplanten Teil des Ausbildungstestes dar. Zusätzlich zu dem Sout-Pilot Speedy  wurde uns noch Aisana als Staffelmitglied zugewiesen, so daß wir insgesamt auf 6 Mitglieder kamen. Duron wurde aufgrund der andauernden Kommentar zu fast jeder Aktion des Einsatzes mit dem Codename „Shouter“ belegt. Speedy war ist zwar schon 2nd Leutnant, da er aber das Kommando über die Staffel nicht übernehmen wollte, wurde ich auch zum Kommandierenden über die EinheitKampfstaffel 4/12 und damit zum 2nd Leutnant ernannt.
Als erstes Budget wurde unserer Staffel neben unseren Standardfiightern vom Typ Dralthi noch 150.000 Credits zugewiesen. Da wir ggf. auch stärkere Kampfeinsätze zu erfüllen hätten, entschieden wir uns dazu, einen leichten Bomber in die Einheit aufzunehmen, den Shouter gerne führen wollte. Desweiteren entschlossen wir uns zur Kampfkraftunterstützung von den Standard-Dralthi zu 3 leichten Kampfjägern und einem schweren Kampfjägern aufzurüsten. Da ein zweiter schwerer Kampfjäger 10.000 Credits mehr gekostet hätte, als unser Budget zuliesse, mit Privatmitteln wäre es zwar möglich gewesen, aber wir konnten uns als Einheit leider nicht darauf einigen, dieses auch durchzuführen, so daß wir 20.000 Credits des Budgets leider verfallen lassen mußten. Leider habe ich später erfahren, dass wird mit vernünftiger Planung die Staffel auch mit Ersatzteilen hätten ausstatten können, um das Budget für die Einheit zu erhalten. Also am besten das nächste mal einen Versorgungsoffizier bestimmen, der sich entsprechend vernünftig um die maximale Ausnutzung des Budgets zu kümmern.

Nach 14 Tagen für den Ausbildungslehrgang Flightcontrol 1 wurden wir zum Meeting für den ersten Einsatz  gerufen. Auf einem Wachasteroiden kam es zu einem Computerfehler, so dass alle annähernden Schiffe als feindlich erkannt und von der installierten Ionenkanone entsprechend beschossen wurden. Unser Einsatzziel lautete diese auszuschalten, bevor der nächste Versorgungsfrachter für den Stützpunkt mit dem Material für die nächsten drei Monate eintrifft. Sekundär ist die ionenkanone ohne wirkliche Schäden Auszuschalten, ohne ihn ernsthaft zu beschädigen. Als Kommandierender ordnete ich zunächst eine Staffelbesprechung ein, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Der Wachasteroid ist seit geraumer Zeit nicht mehr gewartet worden. Neben der Ionenkanone befinden sich noch diverse Laserabwehrtürme auf dem Asteroiden, der zudem noch durch einen Minengürtel geschützt wird.

Beim Eintreffen bei den Schiffen bemerkte ich, wie Shouter meinte den Flight-Checkup von Technikern durchführen lassen zu wollen, was ich mit einem simplen Zusammengestauchen durchgehen ließ. Nach dem Start, orderte ich Speedy, den Erkunder an, den Stützpunkt vorzeitig anzufliegen, um die über den Asteroiden vorliegenden Informationen zu verifizieren. Wie sich herausstellte, war dieses durchaus nötig, da sowohl die Minen 10 km weiter außerhalb des Asteroiden stationiert waren, wie aus den Informationen zu ersehen. Zusätzlich waren auch 26Lasertürme auf dem Asteroiden stationiert, 14 davon im Feuerbereich der Ionenkanone. Die ersten Minen konnte schon der Erkunder beseitigen, wir haben dann weitere zur Schaffung eines freien Durchflugkorridors zum Asteroiden beseitigt. Aus einem sicheren Abstand ließ ich zuerst den Erkunder die in der Nähe der Ionenkanone befindlichen Lasergeschütze orten, so daß das der Bomber die ersten vier aus sicherer Entfernung mit den Torpedos beseitigen konnte. Um dann nicht mehr unnötige Zeit zu verbrauchen, schickte ich den Rest der Einheit in Angriff auf die Lasertürme auf den Asteroiden, bevor ich nach dieser Ablenkungsattacke mit dem Bomber zusammen für einen Ionen-Angriff auf die Energieversorung der Ionenkanone. Der Erkunder räumte in der Zwischenzeit weitere Minen des Minengürtels.

Nachdem die Energiequellen der Ionenkanone ionisiert waren, die nötigen Minen und Lasertürme ausgeschaltet worden waren, konnte die Landungsfähre laden und die Ingenieure sich an die Reperatur der Ionenkanone machen. So daß letztendlich alle bekanntgegebenen Missionsziele erfüllt wurden. Der Erkunder fing wärend seiner Erkundungsflüge Signale einer ungekannten Sonde auf, die sein gesamtes Computersystem lahmlegten, so daß er diese Sonde per Hand abschoss, bevor er das Schiffssystem wieder starten konnte. Da keine weitere Anweisung um Unterstützung der Landungsfähre vorlag, machte sich die Staffel wieder auf den 16 Stunden währenden Rückflug zum Stützpunkt, wo alle unversehrt ankamen.
Resultat: Die erste und zugleich erfolgreiche Mission als Staffelführer, abgesehen von dem nicht ausgenutzen Budget.

Nach der Mission wurden noch folgende Callsigns verliehen:
Aus Guarims wurde wegen seines ständigem erwähnens von Hunger zu Mouth, Asiana aufgrund ihrer äußersten Funkdisziplin zu Silence, Coxon zu … und mich ernannte die Staffel aufgrund der Staffelführung zu Big N.

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